Von den Anfängen bis zur Gegenwart

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Die Anfänge der Krankenpflegevereine (KPV) und ihr segensreiches Wirken gehen bereits in das vorletzte Jahrhundert zurück. Damals haben sich Frauen und Männer zusammengefunden, um gemeinsam den Dienst am pflegebedürftigen Mitbürger zu unterstützen.

So war Vaihingen, die alte Oberamtsstadt und heutige Große Kreisstadt von alters her bereits aufgeschlossen für den Dienst der Nächstenliebe. Bereits im Jahr 1892 wurde in der damals 3000 Einwohner zählenden Oberamtsstadt eine Krankenpflegestation eröffnet. Es waren damals Schwestern des Diakonissen-Mutterhauses in Stuttgart, die den Krankenpflegedienst ohne Ansehen der Personen und nach bestem Wissen und Gewissen übernommen haben.

​Damals wurden insgesamt ca. 3000 Personen versorgt, im Jahr 1967 betrug die Zahl 7400. Die kommunale Neugliederung forderte einen Neubeginn in der Versorgung der kranken und alten Mitbürger in der Gesamtstadt.

Am 14. November 1973 beschloss der Gemeinderat einen Krankenpflegeverein für die Gesamtstadt einzurichten und die Bürger zu bitten, diesem Verein beizutreten und dem KPV die Aufgaben zu übertragen, die Krankenpflegestation (diese wurde 1977 als Sozialstation für Vaihingen, Eberdingen, Oberriexingen und Sersheim anerkannt) zu unterstützen.

​So wurde der Krankenpflegeverein Vaihingen an der Enz e.V. am 15. Februar 1974 gegründet. Unter der rührigen Leitung des früheren Bürgermeisters und Ortsvorstehers von Riet, Josef Kaufmann, wurden in allen Teilgemeinden Informationsveranstaltungen durchgeführt. Sechs Monate nach Gründung betrug die Mitgliederzahl bereits 1500! Gemeinderat Jakob Menauer aus Gündelbach rückte 1975 als 2. Vorsitzender in die Vorstandschaft und übernahm dort mit Erfolg bis zum 18. März 2011 vor allem die wirtschaftlichen Angelegenheiten des Vereins.

1. Vorsitzende unseres Vereins seit der Gründung:

Walter Stumpf15.02.1974 bis 14.02.1986
Albert Knoll14.02.1986 bis 22.03.2002
Rosemarie Kapp22.03.2002 bis 29.02.2008
Friedrich Wahl29.02.2008 bis 24.12.2017
Claudia Gröninger9.03.2018 bis heute

Dieser Blick in die Vergangenheit zeigt, wie viele Menschen sich ehrenamtlich für das Wohl unserer Gesellschaft einsetzen. Ihnen gilt an dieser Stelle unser besonderer Dank und eine hohe Anerkennung.